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Kastell Saalburg bei Bad Homburg


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Im Taunus in Südhessen bei Bad Homburg liegt das römische Kastell Saalburg. Dieses Kastell bewachte damals die Grenze des Römischen Reiches am Limes. Das Kastell besteht aus vielen Ruinen aber auch aus rekonstruierten Nachbauten so wie es damals in diesem Soldatenlager aussah. Es ist heute ein sehenswerter Landschaftspark. Als der römische Kaiser Trajan zu Beginn des 2 Jahrhunderts das Kastell erbaute diente es ungefähr 150 Jahre als Stützpunkt der Grenzsoldaten. Die Truppe von ca. 600 Soldaten sicherten die Grenze des Limes und kontrollierten die Grenzübergänge in das Gebiet der Germanen.

Kastell Saalburg bei Bad Homburg

Nach dem das römische Reich zerfiel und die Soldaten abgezogen sind, ist das Kastell verfallen und wurde erst spät wieder beachtet und ausgegraben. Dies war so Mitte des 19 Jahrhunderts. 1897 bis 1907 wurde es als Forschungsinstitut und Freilichtmuseum durch Kaiser Wilhelm II Originalgetreu wieder aufgebaut. Wenn man heute durch das Kastell läuft fühlt man sich der Vergangenheit ein Stück näher. In der großen Halle, der Principa, denkt man, es war erst gestern als hier Soldaten ausgebildet wurden. In den nachgebauten Werkstätten, Küchen und der Fabrica scheint es so als hätten die Angestellten gerade Pause.

Kastell Saalburg

In einem der großen Gebäude sind viele Ausgrabungsgegenstände, Modelle und Nachbauten der vergangenen Zeit ausgestellt. Die Stücke erzählen wie das Leben hier in diesem Lager vor ca. 2000 Jahren gewesen sein muss. Als ich dort war gab es zu verschiedenen Zeiten Vorführungen einer großen Soldatengruppe. Gezeigt wird wie man erfolgreich Schlachten führt und es wird die damalige Kleidung der Soldaten erklärt.

Wenn man durch das große Tor, dem Haupttor Porta Praetoria, geht und nach rechts abbiegt, steht eine römische Gaststube. Hier isst man das römische Essen, oder das normale von heute.

Das Römerkastell Saalburg ist heute ein Teil des UNESCO Welterbe des ” Obergermanisch Raetischer Limes”

Burg Gamburg – die wiederentdeckte Burg

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